Spalte und herrsche! Nach diesem Motto gehen die Mächtigen vor, um ihre Macht abzusichern. Deutsche gegen Ausländer, Erwerbslose gegen Bechäftigte, etc. Durch diese Spaltungen sollen die Lohnabhängigen davon abgelenkt werden, dass sie ein gemeinsames Problem haben. Das Problem soll nicht mehr der Unternehmer, der ausbeutet, sondern der Ausländer sein, der angeblich die Arbeit wegnimmt. Es soll nicht die Bundesregierung sein, die mit Hartz IV Armut schafft, sondern die „faulen Griechen“, die uns angeblich ausnehmen.
Mit strengen Aufenthaltsgesetzen, diskriminierenden Regelungen auf dem Arbeitsmarkt und der Ausnutzung der Armut in vielen Ländern werden Menschen besonders benachteiligt und gezwungen für noch niedrigere Löhne zu arbeiten. Mit der Entrechtung und Benachteiligung sollen Löhne gedrückt werden. Um ein gemeinsames Vorgehen der Lohnabhängigen dagegen zu verhindern, werden Vorurteile geschürt bis hin zu Terrorgruppen, die mit staatlicher Hilfe Menschen ermorden.
Ob es die schikanöse Polizeikontrolle oder andere Erfahrungen von Rassismus im Alltag sind, ob es Aufenthalts- oder andere Gesetze sind – wir beschäftigen uns mit diesen Quellen von Rassismus und bieten die Möglichkeit, sich zusammen zu schließen.

Lampedusa in Hamburg

Von der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen:Bezirksamt Hamburg Mitte verhindert mit Polizeikräften Zeltaufbau – Bürgermeister und Senat stellen sich weiterhin blind und taub – Starker Regen flutet SchlafplätzeWährend sich die Stadtverantwortlichen seit Wochen wegducken, und die Gruppe der 300 Kriegsflüchtlinge aus Libyen auf der Straße lebt, wurde am Wochenende eine Dauermahnwache mit Zelten auf einer ungenutzten, Gras bewachsenen Freifläche zwischen Konrad-Adenauer Allee und Kurt-Schumacher Allee angemeldet. Das Bezirksamt Hamburg Mitte lehnte den Antrag ab. Es gelte das

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Gedenken zum 20. Jahrestag des Brandanschlags auf die Familie Genç in Solingen

29. Mai 2013 – 11:00 bis 19:30 Hülya-Platz, Frankfurt-Bockenheim Gedenktag am 29. Mai auf dem Hülya-Platz   Wir werden sie nicht vergessen!Saime Genç, 4 JahreHülya Genç, 9 JahreGülüstan Oztürk, 12 JahreHatice Genç, 18 JahreGürsün Ince, 27 Jahre Am 29. Mai 1993 wurde die aus der Türkei stammende Familie Genç Opfer eines Brandanschlags, verübt von vier jungen Deutschen aus der Neonazi-Szene. Zwei junge Frauen und drei Mädchen, darunter die 9-jährige Hülya, starben. 14 weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Der

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Erneut Bedrohung von Flüchtlingen in Vockerode (Sachsen-Anhalt)

Von der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten:Am Donnerstag, den 9. Mai 2013, kamen um  2:14 Uhr vier Neonazis ins Flüchtlingslager in Vockerode und beschimpften die Bewohner mit Begriffen wie „Arschloch“ und „Fuck you“. Sie klingelten willkürlich an den Türen, um die Flüchtlinge zum Herauskommen zu bewegen, aber niemand wollte ihnen öffnen, um eine ernsthafte Eskalation mit den Rechtsextremisten zu vermeiden. Der Sicherheitsdienst rief daraufhin die Polizei, die die vier Neonazis aufforderte das Lager zu verlassen, was diese dann auch scheinbar taten. Eine Stunde nachdem die

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Christy Schwundeck ist kein Einzelfall

Aufruf zur Demonstration für Gerechtigkeit und Aufklärung für Christy Schwundeck am 18. Mai – 16:00 – Willy-Brandt-PlatzRassistischer Terror durch die Polizei ist Bestandteil der alltäglichen Lebensrealität vieler Frankfurter/innen. Nicht erst seit Derege Wevelsiep ist dies Thema. Es ist nun schon zwei Jahre her, dass am 19. Mai 2011 Christy Schwundeck, eine Schwarze Frau, im Jobcenter Gallus von der Polizei erschossen wurde. Noch am selben Tag behauptete damals die Staatsanwaltschaft Frankfurt, es handele sich eindeutig um Notwehr. Bis heute sind die

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1. Mai – wie in Frankfurt so in Luanda

Ein Mitglied von Zusammen e.V.:Ja, auch in Angola, dem Land, in dem ich geboren wurde, gehen Arbeiter am 1.Mai auf die Straße, um Ihren Forderungen massenhaft Nachdruck zu verleihen. Es ist dasselbe wie hier, in Deutschland und in Angola, in Luanda und in Frankfurt. Man fordert Löhne, von denen man sich und seine Familie ernähren kann, Abschaffung von Leiharbeit und einem Dasein als Tagelöhner. Jeder muss kämpfen um zu überleben. Viele Arbeiter gehen nach getaner Arbeit nicht nach Hause, sie

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Wer braucht eigentlich Faschisten?

Die Unternehmer und der Staat, die uns spalten und terrorisieren…Und nicht wir die Arbeiterinnen und Arbeiter, die Erwerbslosen, Angestellte, Frauen und Kinder, alt und jung – wir waren am 1. Mai auf die Straße um zu zeigen, dass wir die schlechten Lebensbedingungen satt haben: die hohen Mieten fressen uns die schon mageren Löhne weg, die Angebote für Kinder und Jugendliche in dieser Stadt entsprechen nicht unseren Bedürfnissen, die steigenden Preise für das tägliche Leben nehmen uns die Luft zum Atmen.

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Redebeitrag von Zusammen e.V. zum 1. Mai 2013

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michelle Kiesewetter. Das sind die Namen der vom NSU Ermordeten. Habt ihr sie schon einmal gehört? Sind die Gesichter euch genau so geläufig wie die der Mörder? Wahrscheinlich nicht. In den Medien tauchen sie kaum auf. Auch das gehört zur endlosen Reihe der Demütigung der Opfer und ihrer Familien. Wir sollen sie vergessen. Wir sollen nicht darüber nachdenken, dass Süleyman Tasköprü eine

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Tausende verhindern Naziaufmarsch in Frankfurt

Praktische Solidarität mit den Antifaschisten, die nun von Strafverfolgung bedroht sind!Mehrere tausend Menschen haben den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Frankfurt verhindert. Auf den Blockaden, auf der 1. Mai-Demonstration, am Römer und an vielen anderen Orten der Stadt waren Menschen auf den Beinen, um ein Zeichen gegen Faschisten zu setzen. Blockaden mit mehreren hundert Menschen auf den Schienen in der Nähe des Ostbahnhofs, auf der Hanauer Landstraße und den Straßen rund um den Ostbahnhof haben die Anreise der Faschisten unmöglich

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Lautstark gegen Rassismus durch Rödelheim

Am Sonntag zogen wir lautstark durch Rödelheim, um gegen Rassismus und für Solidarität zu demonstrieren. Mit Rufen „Frankfurt Nazifrei – am 1. Mai sind wir dabei“ und anderen haben wir für die Blockaden der Nazi-Kundgebung am 1. Mai mobilisiert. Die Reaktion der Bevölkerung war sehr positiv. Wir waren eine kleine Gruppe mit 20 Leuten, aber die Stimmung war gut. Wir haben Plakate aufgehängt mit vielen Sprüchen zu Rassismus und Neofaschismus. Diese werden gerade noch einmal vermehrt und ab morgen wieder

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Rödelheim – Stadtteil gegen Rassismus

Die terroristischen Nazi-Morde, die im letzten Jahr bekannt wurden, ließen die Zahl der Opfer rechter Gewalt auf über 180 ansteigen. In Rödelheim gibt es schon seit vielen Jahren engagierte Bürger und Vereine, die sich gegen Rassismus wenden. Die Friedensinitiative Rödelheim, der Verein Courage gegen Rassismus, die Kinder- und Jugendeinrichtung „Raum“, der Förderverein der Stadtteilbibliothek und der Jugendladen der AWO haben nun eine Resolution des Ortsbeirates ernst genommen und ein „sichtbares Zeichen gegen Rassismus“ gesetzt: Ein Ortsschild mit der Aufschrift „Rödelheim

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