Spalte und herrsche! Nach diesem Motto gehen die Mächtigen vor, um ihre Macht abzusichern. Deutsche gegen Ausländer, Erwerbslose gegen Bechäftigte, etc. Durch diese Spaltungen sollen die Lohnabhängigen davon abgelenkt werden, dass sie ein gemeinsames Problem haben. Das Problem soll nicht mehr der Unternehmer, der ausbeutet, sondern der Ausländer sein, der angeblich die Arbeit wegnimmt. Es soll nicht die Bundesregierung sein, die mit Hartz IV Armut schafft, sondern die „faulen Griechen“, die uns angeblich ausnehmen.
Mit strengen Aufenthaltsgesetzen, diskriminierenden Regelungen auf dem Arbeitsmarkt und der Ausnutzung der Armut in vielen Ländern werden Menschen besonders benachteiligt und gezwungen für noch niedrigere Löhne zu arbeiten. Mit der Entrechtung und Benachteiligung sollen Löhne gedrückt werden. Um ein gemeinsames Vorgehen der Lohnabhängigen dagegen zu verhindern, werden Vorurteile geschürt bis hin zu Terrorgruppen, die mit staatlicher Hilfe Menschen ermorden.
Ob es die schikanöse Polizeikontrolle oder andere Erfahrungen von Rassismus im Alltag sind, ob es Aufenthalts- oder andere Gesetze sind – wir beschäftigen uns mit diesen Quellen von Rassismus und bieten die Möglichkeit, sich zusammen zu schließen.

Brechen wir das Schweigen über Polizeigewalt

Christy Schwundeck – wer ermittelt?Am 19.Mai 2012 versammelten sich ungefähr 30 Menschen vor dem ehemaligen Jobcenter Gallus, anlässlich des einjährigen Todestag Christy Schwundecks. Blumen, Kerzen und Schilder wurden von den Versammelten aufgestellt. Mehrere Redner drückten ihre Trauer aus und mahnten die Umstände von Christys Tod nicht zu vergessen, denn Christy wurde hier, im ehemaligen Jobcenter, von der Polizei getötet.

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Kann der Verfassungsschutz über Gemeinnützigkeit entscheiden?

In der Kabinettssitzung vom 23.Mai 2012 wurde eine Änderung des Jahressteuergesetzes beschlossen. Demnach sollen Vereine, die vom Verfassungsschutz beobachtet bzw. erwähnt werden, automatisch ihre Gemeinnützigkeit verlieren. Wir fragen: Entscheidet jetzt der Verfassungsschutz über die Gemeinnützigkeit von Vereinen? Wenn dieses Gesetz tatsächlich in Kraft tritt, dann heißt das für viele Vereine, die sich gemeinnützig engagieren möglicherweise den finanziellen Ruin. Und das wird erfahrungsgemäß gerade für politische und soziale Vereine gelten.

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Ein Schild sagt mehr als 1000 Worte

Über schändliche Fraktionen im Ortsbeirat 7 und absichtlich schlechte OhrenEs handelt sich bei der folgenden Geschichte nicht um einen Schildbürgerstreich, denn der Anlass für die Aufstellung eines Ortsschilds mit der Aufschrift „Rödelheim – Stadtteil gegen Rassismus“ist sehr ernst. Nach den Morden der Nazi-Terroristen der „NSU“ und ihre augenscheinliche Unterstützung durch staatliche Behörden, nahmen einige engagierte Bürger die Aufforderung des Ortsbeirats 7, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen, ernst.

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Unser Leben ist in Gefahr

Ein Flüchtling berichtet über die rassistische Verfolgung in Griechenland Interview mit Bashirollah Safi, 24 Jahre alt. Herr Safi ist 2006 aus Afghanistan nach Pakistan geflüchtet. Sein älterer Bruder kam durch Kriegshandlungen zwischen den Taliban und US-amerikanischen Truppen ums Leben. So musste Herr Safi als nun ältester Sohn die Verantwortung für die gesamte Familie übernehmen, da der Vater schon seit längerem verstorben war. Im Mai 2006 verließ Herr Safi, im Alter von 18 Jahren mit seinem jüngeren, damals 9 Jahre alten

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Alltäglicher Rassismus

Das Thema Rassismus in den Köpfen und bei Behörden hat uns in den letzten Tagen wieder einmal konkret beschäftigt. Nicht weil wir schon seit über vier Wochen das Thema aufgrund der unerträglichen Medienhetze vor allem gegen muslimische Migranten diskutieren und überlegen, wie wir als Verein darauf reagieren. Ganz konkret konnten wir sehen, wie es ist wenn eine muslimische Familie in Rödelheim versucht in diesem Land ’normal‘ und in Frieden zu leben.Die Familie ist schon seit über neun Monaten Zielscheibe von

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Sichtbares Zeichen gegen Rassismus setzen

AUFKLEBER MIT DEM MOTIV DES STADTSCHILDES GIBT ES BEI UNS IM VEREIN: Alt-Rödelheim 12 ——- 8. Sitzung des OBR 7 am 17.01.2012, TO I, TOP 4 Beschluss: a) Die Vorlage OF 98/7 wird in folgender geänderter Fassung beschlossen: Resolution des Ortsbeirates 7 anlässlich der rassistischen Mordserie Ein sichtbares Zeichen setzen: Ortsbezirk 7 gegen Rassismus „Unsere Stadtteile stehen als Teil einer interkulturellen Gesellschaft für Weltoffenheit, Toleranz und Freiheit.“ (OBR- Resolution vom 25. September 2007). Mit Entsetzen und Zorn stellen wir fest,

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