1. Mai: Gemeinsam für unsere Rechte kämpfen

Wir waren am 1. Mai mit einem Pavillon und Ausstellungen zu Kinderarmut und Hartz IV, den Hintergründen der Hartz-Gesetze, zu Rassismus und zum Wohnungsmangel, sowie mit vielen Materialien und Kaffee und Kuchen auf dem Römerberg präsent. Viele Interessierte kamen zu unserem Pavillon. Organisieren wir uns weiter und kämpfen für unsere Rechte.  

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Asoziale Komponente im neuen TVÖD?

„Das ist ein Ergebnis, das auf die Attraktivierung des öffentlichen Dienstes insgesamt zielt.“ Frank Bsirske (ver.di Vorsitzender) In der Aktuellen Ausgabe unserer Zeitung (April/ Mai) geben wir eine erste Einschätzung zu den Ergebnissen des der Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst. Dabei kritisierten wir schon das Verzichten auf einen Sockelbetrag, auf die so hoch gelobte „soziale Komponente“. Wir schreiben: „Verdi hatte einen Festbetrag von 200 Euro gefordert […] Er ist in den Verhandlungen fallen gelassen worden und durch eine Einnmalzahlung von 250

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Zu den Tarifabschlüssen im öffentlichen Dienst und in der Metallbranche

In unserer Mai-Zeitung haben wir einige Aspekte der Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst und in der Metallbranche ausgewertet. Zu der Frage des Sockelbetrags folgt eine wichtige Ergänzung. Lange Laufzeit Eigentlich wäre es im Interesse der Arbeiter und Angestellten, so oft und so stark wie möglich dafür zu kämpfen, dass sich ihre Lage verbessert. Das deutsche Tarifsystem sieht aber für die Laufzeit der Tarifverträge die sogenannte Friedenspflicht vor. Das ist ein Frieden für die Unternehmer, aber eine Fessel für die Beschäftigten, denn in

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Einheitlicher Streik hätte uns allen mehr gebracht

Heraus zum 1. Mai! Hier ist der Leitartikel unserer Zeitung zum 1. Mai. Kommt alle zum Römerberg, wir werden dort einen Stand haben mit Ausstellungen und Infos zu den Abschlüssen und zur Armutsdiskussion – und mit Kaffee und Kuchen.   Einheitlicher Streik hätte uns allen mehr gebracht Das erste Halbjahr 201 8 verlief kämpferisch. Sowohl in der Metall- und Elektroindustrie, als auch im öffentlichen Dienst wurde gestreikt. Hier und da konnten wir spüren, wer eigentlich diese Gesellschaft am Laufen hält:

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Kinder, Kinder

Gedanken einer jungen Frau zum Thema „Kinder kriegen“ Wenn eine Frau sich ein Kind wünscht, zerbricht sie sich über alles Mögliche den Kopf: zuerst braucht sie dafür den entsprechenden Mann. Einen, der einen guten Charakter und die richtigen Prioritäten hat. Das Kind sollte unter guten Voraussetzungen aufwachsen: Ich persönlich denke, dass es nicht gut für ein Kind ist, ohne Geschwister aufzuwachsen, deshalb möchte ich mindestens zwei Kinder bekommen. Meine Kinder sollen mit beiden Elternteilen aufwachsen. Unsere Beziehung muss also so

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„Die ganze Last trägt die Frau allein…“

Es wird viel über die Gleichberechtigung der Frau geredet. Genießen denn Frauen etwa in unserer Gesellschaft nicht die gleichen Rechte? Schauen wir im Gesetz nach. Im Artikel 3 des Grundgesetzes heißt es, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Weiter heisst es dort:„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Wir stellen also fest, dass Frauen nach dem Grundgesetz die gleichen Rechte

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Die neue Zeitung ist da – März 2018

Die neue Ausgabe unserer Zeitung beschäftigt sich mit dem Thema der Kindererziehung und der Rolle der Frau. Warum liegt die ganze Last bei der Frau? Warum sind Frauen besonders von Niedriglohn betroffen? Was geht Frauen durch den Kopf, wenn die Entscheidung ansteht, ein Kind zu bekommen? hier als pdf: ZseV-Ztg-Mar18-Einzelseiten

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Vor 100 Jahren: Streiks gegen den Krieg

Der erste Weltkrieg wurde 1914 begonnen und dauerte bis 1918. Er hatte nicht nur Millionen von Tote und massenhafte Zerstörung zur Folge, sondern führte auch zu einer Hungerkrise in Deutschland. Alles wurde auf die Kriegsproduktion umgestellt, die Nahrungsmittel wurden immer teurer und die zugeteilten Rationen immer kleiner. Die Löhne sanken und die Arbeitszeiten wurden massiv ausgeweitet. Viele Frauen wurden in die Fabriken geschickt, da die Männer an der Front waren. Sie bekamen aber deutlich weniger Lohn als die Männer.  

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LISA FRAGT

Lisa ist heute bei Tante Helga. Es ist Mittwoch, Ende Januar 2018. Ihre Mutter geht in die Abendschule, nach der Arbeit. Der Papa hat Spätschicht. Also kommt Lisa bei ihrer Tante unter. Die ist gerade in Mutterschaftsurlaub und nimmt Lisa gern mal zu sich, um ihre Schwester zu entlasten. Lisa: Tante Helga. Wann kommt der Onkel Ali heute von der Arbeit? Tante Helga: Du, heut’ kommt er gar nicht oder sehr spät erst. Die streiken doch bei ihm im Betrieb.

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