Polizei entreißt Kinder von Roma-Familie

Am Abend des 5. Dezember um zirka 18:30 wurden Mitglieder unseres Vereins und andere Passanten Zeugen einer unfassbaren Situation in der B-Ebene der Hauptwache: Polizisten entrissen einer armen Roma-Familie ihre Kinder, schleppten und schleiften sie die Treppen hoch. Die Familienmitglieder wurden mit Gewalt zurückgehalten, die Kinder schrien und versuchten sich von der Polizei loszumachen. Die Frauen und Männer schrien und riefen um Hilfe, die Rufe „Kinder Kinder“ oder „Schmerz Schmerz“ waren zu hören. Auf unsere Nachfrage sagte ein Polizist, dass

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In der Ablehnungsabteilung der Ausländerbehörde

Bericht über einen Termin in der Ausländerbehörde In der Gegenseitigen Hilfe erfuhren wir von dem Fall eines unserer Mitglieder aus Afghanistan. Seine Familie lebt seit über fünf Jahren in Deutschland, trotzdem bekommen sie keinen dauerhaften Aufenthalt. Wir versuchen herauszufinden, warum die Behörden der Familien das Recht verweigert und sind dabei mit Behörden-Schikane konfrontiert, während wir von einer Abteilung zur nächsten verwiesen werden. Diesmal haben wir unseren Termin direkt in der Ablehnungsabteilung „C. Aufenthaltsablehnung“. Vor dem Büro unseres Sachbearbeiters steht bereits

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Warum kriegen wir keinen Aufenthalt?

Bericht von Herr Z., einem Mitglied unseres Vereins, über seine Erfahrungen bei der Ausländerbehörde In unserer wöchentlichen Gegenseitigen Hilfe erfuhren wir von dem Fall einer unserer Mitglieder aus Afghanistan. Die Familie Z. lebt seit über 5 Jahren in Deutschland. Vater M. erzählt seine Geschichte:   „Ende Januar 2014 kam ich aus England nach Deutschland. Nach England war ich 1999 gekommen, dort habe ich dann über 13 Jahre gelebt. Da in Deutschland aber schon viele meiner Verwandten gelebt haben, entschloss ich

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Willkür in der Ausländerbehörde?

——— Pressemitteilung ———Frankfurt, 13.11.19 Daueraufenthalt für EU-Bürger verweigert Sachbearbeiter der Ausländerbehörde Frankfurt diskriminieren britische Staatsbürger mit afghanischem Hintergrund. Sie verweigern den rechtmäßigen Aufenthalt und versetzen die Familie in Angst. Wir stellen die Frage: Liegt das respektlose und rechtswidrige Verhalten der Mitarbeiter daran, dass es sich vermeintlich nicht um „Europäer“ handelt? Geht es um Menschen erster und zweiter Klasse? Ein Mitglied unseres Vereins ist britischer Staatsbürger und lebt seit fünf Jahren mit seiner Familie in Deutschland. Er stammt ursprünglich aus Afghanistan.

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Gerechtes Urteil vom Bundesverfassungsgericht zu Sanktionen von Hartz IV?

Die BILD versteht ihr Handwerk und titelte am Tag nach dem Urteil zu den Sanktionen beim ALG II, jetzt würde Faulheit nicht mehr bestraft. Ein menschenverachtender Angriff auf Erwerbslose und auch viele Niedriglohnarbeiter, die ALG II beziehen. Auf Menschen, die von Armut betroffen sind, die oft nicht wissen, wie das Ende des Monats überstanden werden kann. Und auf Menschen, die arbeiten wollen, aber keine Arbeit finden oder bekommen. Ein Angriff auf uns alle, normale Leute, ob mit oder ohne Arbeit.

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Mehr Platz für die Jugend!

Her mit mehr Jugendzentren!Geld ist genug da!  Viele Familien in unserem Verein wohnen in beengten Wohnungen, wo es nicht genug Platz für die Kids gibt, um Hausaufgaben zu machen oder zu lernen. Trotz vieler Arbeit ist das Einkommen niedrig. Es reicht oft gerade so für Miete, Lebensmittel und Kleidung. Für Freizeit, Musik und Bildung ist zu wenig Geld da. Um genug Geld für die Familie zu verdienen, müssen viele mehrere Jobs machen. Das bedeutet Stress und zu wenig gemeinsame Zeit.

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Rassismus im Blumenladen

Am 26. Oktober 2019 wollte eine dunkelhäutige Frau im Blumenladen „Blumenkönigin“ auf dem Oeder Weg eine Pflanze kaufen. Das wurde ihr von der Verkäuferin aus offensichtlich rassistischen Gründen verweigert. Sie wurde als Mörderin verunglimpft. Unmittelbar danach wurde sie aus dem Laden verwiesen mit dem rassistischen Kommentar sie solle dahin „zurück gehen wo sie her kommt“. Später am gleichen Tag wollte die Betroffene zusammen mit ihren beiden Mitbewohnern, die Verkäuferin, der auch der Blumenladen gehört, zur Rede stellen. Alle drei wurden

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Der Verein „Zusammen“ – Für eine gute und starke Nachbarschaft!

Gute Nachbarschaft heisst: Keiner bleibt allein! Respektvolles und Freundliches Miteinander Hilfsbereitschaft Feste feiern, sich austauschen und sich kümmern Voneinander lernen Starke Nachbarschaft heisst: Wir helfen uns gegenseitig Wir stehen zusammen, wenn es um unsere Interessen und Rechte geht Wir organisieren uns Dinge, die wir alle brauchen und gemeinsam nutzen: wie z.B. für gemeinsame Feste, für einfache Reparaturen, für Kinder und Jugendliche und ähnliches. Unser Verein Zusammen e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, in den Wohnvierteln die Nachbarn zusammenzubringen. Das Ziel

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Asoziale Komponente im neuen TVÖD?

„Das ist ein Ergebnis, das auf die Attraktivierung des öffentlichen Dienstes insgesamt zielt.“ Frank Bsirske (ver.di Vorsitzender) In der Aktuellen Ausgabe unserer Zeitung (April/ Mai) geben wir eine erste Einschätzung zu den Ergebnissen des der Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst. Dabei kritisierten wir schon das Verzichten auf einen Sockelbetrag, auf die so hoch gelobte „soziale Komponente“. Wir schreiben: „Verdi hatte einen Festbetrag von 200 Euro gefordert […] Er ist in den Verhandlungen fallen gelassen worden und durch eine Einnmalzahlung von 250

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