Spalte und herrsche! Nach diesem Motto gehen die Mächtigen vor, um ihre Macht abzusichern. Deutsche gegen Ausländer, Erwerbslose gegen Bechäftigte, etc. Durch diese Spaltungen sollen die Lohnabhängigen davon abgelenkt werden, dass sie ein gemeinsames Problem haben. Das Problem soll nicht mehr der Unternehmer, der ausbeutet, sondern der Ausländer sein, der angeblich die Arbeit wegnimmt. Es soll nicht die Bundesregierung sein, die mit Hartz IV Armut schafft, sondern die „faulen Griechen“, die uns angeblich ausnehmen.
Mit strengen Aufenthaltsgesetzen, diskriminierenden Regelungen auf dem Arbeitsmarkt und der Ausnutzung der Armut in vielen Ländern werden Menschen besonders benachteiligt und gezwungen für noch niedrigere Löhne zu arbeiten. Mit der Entrechtung und Benachteiligung sollen Löhne gedrückt werden. Um ein gemeinsames Vorgehen der Lohnabhängigen dagegen zu verhindern, werden Vorurteile geschürt bis hin zu Terrorgruppen, die mit staatlicher Hilfe Menschen ermorden.
Ob es die schikanöse Polizeikontrolle oder andere Erfahrungen von Rassismus im Alltag sind, ob es Aufenthalts- oder andere Gesetze sind – wir beschäftigen uns mit diesen Quellen von Rassismus und bieten die Möglichkeit, sich zusammen zu schließen.

Aufruf „Gemeinsam gegen Nazis“ von 650 Menschen unterzeichnet

Im vergangenen Jahr wurde die Gedenkstätte für die ehemalige Synagoge in Rödelheim geschändet. Nun wurde ein Aufruf „Gemeinsam gegen Nazis“ von mehr als 650 Menschen unterschrieben und ein Plakat mit den Unterschriften am Bahnhof Rödelheim angebracht. Wir haben die Initiative unterstützt und bei der Einweihung des Plakats eine kleine Rede gehalten: Liebe Rödelheimer, liebe Freunde,Schon seit unserer Gründung kämpft unser Verein Zusammen e.V. gegen das Vergessen der Opfer des Faschismus. Besonders in Erinnerung ist uns der Besuch von Edith Fröhlich

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Interview mit Mohamed Naved Johari über anti-islamischen Rassismus, Salafismus und Charlie Hebdo

Wir haben mit dem Imam der deutschsprachigen Gemeinde in Frankfurt-Gallus über die anhaltende Hetze gegen die islamische Gemeinde und über den Angriff von Aktivisten der „Antifa United Frankfurt“ auf einen muslimischen Imbiss gesprochen. Es geht um Rassismus, das Feindbild „Salafismus“ und über Charlie Hebdo. Mohammed Naved Johari ist besorgt über die verschärfte Diffamierung von Muslimen, die nun auch im linken Gewand vorangetrieben wird, was den Rechten Auftrieb und Legitimation verschafft. Schaut euch das Video an, auch wenn ihr wissen wollt,

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Finger weg von SadiQ’s Laden – Finger weg von unseren muslimischen Nachbarn!

Sie sagen Salafisten,meinen aber Muslime!Sie greifen Muslime an,Gemeint sind wir alle! Ein Laden in Frankfurt Bockenheim wird angegriffen. An den Betreiber und Leute wie ihn wird von den Angreifern eine Warnung ausgesprochen. Der Grund für den Angriff: er soll sich in „salafistischen Kreisen“ bewegen und aus Sicht der Angreifer damit, ohne weitere Erklärung, auch den IS unterstützen. Dass sich SadiQ Free, ein bekannter Rapper aus Frankfurt Sossenheim mehrmals explizit und öffentlich vom IS distanziert hat, interessiert offensichtlich nicht.Es liegt ein Bekennerschreiben

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Philipp-Holzmann-Schule: Abschiebung einer Schülerin nach Afghanistan droht

Eine Auszubildende für den Beruf der Bauzeichnerin, Schülerin der Frankfurter Philipp-Holzmann-Schule (Berufsschule für Bautechnik), soll mit ihrer Familie innerhalb weniger Tage das Land verlassen und nach Afghanistan zurückkehren.Dies sei ein sicherer Herkunftsstaat – so das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Ablehnungsbescheid an die Familie, die einen Asylantrag gestellt hatte.Die Mitschüler/innen ihrer Klasse und die Schülerinnen- und Schülervertretung der Schule (SV) haben sich gestern und heute mit der drohenden Abschiebung beschäftigt und möchten hiermit die Öffentlichkeit auf den Skandal

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Black Lives Matter – Gegen rassistische Polizeigewalt

Heute (23. Juli 16) fand an der Hauptwache eine Kundgebung gegen rassistische Polizeigewalt, in Solidarität mit der Schwarzen Bevölkerung in den USA statt. Es ging um die massive Polizeigewalt, der viele Schwarze Menschen ausgesetzt sind und zum Opfer fallen.Die Kundgebung war sehr kämpferisch. Alle Teilnehmenden konnten sich beteiligen und etwas beitragen. Es wurden Namen der Getöteten vorgelesen und die Vorlesenden haben sich danach hingesetzt, um zu zeigen wieviele Opfer es allein schon dieses Jahr sind.Zusammen e.V. hat einen Flyer verteilt,

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Wenn Deutschland eine Kneipe wäre…

  Im letzten Jahr sind vermutlich 1 Million Menschen nach Deutschland geflohen. Deutschland hat 80 Millionen Einwohner. Das heißt, es kommen etwas mehr als 1% hinzu. Stellen wir uns eine Kneipe vor, in der 80 Menschen sind. Nun kommen 2 Menschen dazu. Was ändert sich? Wenn es eng ist, wird es wohl schon vorher zu eng gewesen sein. Wenn es nicht genug zu trinken gibt, wird es wohl schon vorher ein Problem gewesen sein und wenn die Luft schlecht ist,

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Hungerstreik von Geflüchteten in Fechenheim

Seit Dienstag, 19.01.16 sind 300 Geflüchtete in der Fabriksporthalle in Fechenheim ind en Hungerstreik getreten. Sie wollen nicht in die Massenunterkunft im ehemaligen Neckermann-Gebäude verlegt werden. Sie haben gehärt, das dort die Zustände sehr schlecht sind.Weitere Infos folgen. Auch auf facebook, auch auf der Welcome Frankfurt-Facebook-Seite.

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Teilerfolg für die antifaschistische Bewegung

Der 20.06. war ein Teilerfolg: Die Neofaschisten konnten zwar eine Kundgebung abhalten, aber nicht marschieren. Das haben unsere Blockaden verhindert. Außerdem wurden zahlreiche Nazis bei der Anreise gestört oder daran gehindert. Es gab Polizeigewalt gegen Antifaschisten, während die Neonazis Hitlergrüße zeigten und Flaschen warfen ohne dass die Polizei einschritt. Die Stimmung an den Blockaden war gut und viele Menschen hatten Ausdauer und Beharrlichkeit gezeigt von 8:00 morgens bis 20:00!Insgesamt waren 2000-3000 Menschen auf der Straße gegen Neofaschismus. Für die Zukunft gilt:

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Gegen Nazis und Krieg: Aktionswoche und Demonstration

Die ständigen Aufmärsche von Rassisten und Neonazis, die zunehmenden Angriffe auf Flüchtlinge und Migranten, die unzähligen Toten im Mittelmeer und die Politik der Aufrüstung und Kriegseinsätze machen 70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg deutlich: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ (Bertolt Brecht)Das Durchsetzen von Rassisten-Aufmärschen und deren Propaganda ist immer ein Angriff auf die sozialen und demokratischen Rechte der Bevölkerung. Genau so wie der Krieg und die Milliarden teure Aufrüstung zu Lasten der Menschen

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Nazis vertreiben – Flüchtlinge bleiben!

Seit Januar treten Rassisten und Neonazis unter verschiedenen Namen in Frankfurt auf. Die Polizei setzt Woche für Woche ihre Kundgebungen gegen Widerstand durch. Dort verbreiten NPD-Kader, „freie Kameradschaften“, „Identitäre“, christliche Fundamentalisten und andere Reaktionäre ihre rassistischen Hassparolen. Sie hetzen gegen Flüchtlinge und Migranten und insbesondere gegen den Islam. In Deutschland gibt es erstals seit zwanzig Jahren eine rassistische Bewegung, die offen mit Nazis zusammenarbeitet und einen Massenanhang gewonnen hat. In Dresden gehen jeden Montag 8000 bis 10.000 Leute mit Neonazis

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