Spalte und herrsche! Nach diesem Motto gehen die Mächtigen vor, um ihre Macht abzusichern. Deutsche gegen Ausländer, Erwerbslose gegen Bechäftigte, etc. Durch diese Spaltungen sollen die Lohnabhängigen davon abgelenkt werden, dass sie ein gemeinsames Problem haben. Das Problem soll nicht mehr der Unternehmer, der ausbeutet, sondern der Ausländer sein, der angeblich die Arbeit wegnimmt. Es soll nicht die Bundesregierung sein, die mit Hartz IV Armut schafft, sondern die „faulen Griechen“, die uns angeblich ausnehmen.
Mit strengen Aufenthaltsgesetzen, diskriminierenden Regelungen auf dem Arbeitsmarkt und der Ausnutzung der Armut in vielen Ländern werden Menschen besonders benachteiligt und gezwungen für noch niedrigere Löhne zu arbeiten. Mit der Entrechtung und Benachteiligung sollen Löhne gedrückt werden. Um ein gemeinsames Vorgehen der Lohnabhängigen dagegen zu verhindern, werden Vorurteile geschürt bis hin zu Terrorgruppen, die mit staatlicher Hilfe Menschen ermorden.
Ob es die schikanöse Polizeikontrolle oder andere Erfahrungen von Rassismus im Alltag sind, ob es Aufenthalts- oder andere Gesetze sind – wir beschäftigen uns mit diesen Quellen von Rassismus und bieten die Möglichkeit, sich zusammen zu schließen.

Solidaritätsaktion in Frankfurt am Main mit den kämpfenden Flüchtlingsaktivisten in Schwäbisch Gmünd.

Eine Kundgebung von Zusammen e.V. auf der Konstablerwache machte die Öffentlichkeit auf den mutigen Kampf von Geflüchteten in Schwäbisch Gmünd aufmerksam. Diese wehren sich gegen die Apartheidsgesetze und – politik in der BRD. Die Kundgebung stieß auf reges Interesse in der Bevölkerung. Das macht Mut, dran zu bleiben und weiterzumachen…Infos auf: http://www.thevoiceforum.org

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Erzwingungshaft gegen Refugee-Aktivisten angedroht

In Schwäbisch-Gmünd wurden drei Refugee-Aktivisten zu Geldstrafen wegen Verstoß gegen die Residenzpflicht verurteilt. Sie weigern sich die Geldstrafe zu zahlen. Nun werden sie sogar mit Erzwingungshaft bedroht. Gegen die Auflage, am Ort der Ausländerbehörde bleiben zu müssen kämpfen Flüchtlinge seit vielen Jahren. Viele erfolge konnten erzielt werden, dennoch wenden die Behörden diese kolonialistische Auflage weiter an – besonders gegen Aktivisten der Flüchtlingsbewegung.Wir rufen in Solidarität zum Protest auf. Am Montag 2.3. um 14:00 auf der Konstablerwache.  

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Pegida läuft 100 Meter – Polizeigewalt gegen antifaschistischen Protest

Anti-Nazi-Koordination ruft zu weiterem Protest auf – am Mo., 2.3.-17:00, Hauptwache Der Aufmarsch von 60 Neonazis und Rassisten( “Pegida-Frankfurt”)  war erneut von massiver Polizeigewalt gegen die rund 1000 Gegendemonstranten geprägt. Durch die Polizei-Absperrung der Zugangswege zum Stoltze-Platz und zum Liebfrauenberg konnte Pegida zum ersten Mal eine kleine Demonstration veranstalten, deren Route aber nur 100 Meter lang war. Von Teilen der  Pegida-Kundgebung gab es Angriffe auf einen freien Fotojournalisten, dem dabei der Finger umgedreht wurde. Die Polizei musste den Angriff auf

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Stoppt die Hetze gegen den Islam

Die Neonazis von PEGIDA Frankfurt haben für jeden Montag eine Kundgebung an der Hauptwache angemeldet. Sie versuchen diese rassistische Bewegung in Frankfurt zu etablieren. Das müssen wir verhindern. Informationen, um wen es sich bei diesen Leuten handelt und was sie im Schilde führen, sind auf der Seite der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt zu finden: antinazi.wordpress.com. Das Feindbild Islam wurde seit Jahren aufgebaut, um den Abbau von Grundrechten und Kriegsführung zu rechtfertigen („Kampf gegen den Terror“) und ein Klima der Angst und des Misstrauens zu

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Zehn Jahre Kampf um Aufklärung – Oury-Jalloh-Demonstration 2015

Mit rund 1000 Demonstranten war die Oury-Jalloh-Demonstration 2015 eine große und lautstarke Demonstration. Wie jedes Jahr seit 2005 forderten die Teilnehmer, dass endlich wegen Mord ermittelt wird und prangerten die verbrecherische Vertuschung durch Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten an. Nur durch die hartnäckige Arbeit der Initiative Oury Jalloh konnte der Beweis erbracht werden, dass Oury sich nicht selbst angezündet haben kann. Das hat das Brandgutachten des letzten Jahres ergeben. Dennoch weigert sich der deutsche Staat, dieses Verbrechen aufzuklären. Wir werden auch hier

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Rede auf der Kundgebung gegen den israelischen Angriff auf Gaza

  Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef starben bisher 121 Kinder im Krieg gegen Gaza. Mehr als 900 Kinder seien verletzt worden. Insgesamt wurden mehr als 700 Palästinenser getötet, die meisten von ihnen Zivilisten und über 4000 Verletzte insgesamt. Auf israelischer Seite starben bislang 29 Soldaten und zwei Zivilisten. Für alle diese Opfer des Krieges wollen wir eine Schweigeminute einlegen.Was macht dieser Krieg mit uns? Er macht uns traurig, wütend, ohnmächtig …. manchmal sprachlos. Das war mit dem Angriffskrieg gegen Afghanistan

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Ausstellung Neofaschismus in Deutschland

Vom 03. Juni bis 27. Juni Stadtteilbücherei RödelheimIn der Bundesrepublik werden Menschen beschimpft, bedroht, zu Tode getreten oder bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie als Fremde oder Andersdenkende gehasst werden. Dabei zeigt sich die Mordserie des NSU nur als Spitze des rassistischen, neofaschistischen Eisberges. Weit über 100 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert. Die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ informiert über Ideologie und Praxis des Neofaschismus in Deutschland und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns. Die Ausstellung wurde ausgezeichnet mit dem Hans-Frankenthal-Preis

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Wir werden sie vor unser Gericht stellen

Kämpferische Demonstration für Aufklärung und Gerechtigkeit für Oury JallohMehr als 700 Menschen haben am 07.01.14 in Dessau für Aufklärung und Gerechtigkeit für Oury Jalloh demonstriert. Mit kämpferischen Redebeiträgen zogen die Demonstranten – darunter auch Mitglieder der „Gruppe Lampedusa“ aus Hamburg – vom Hauptbahnhof über den Sitz der Staatsanwaltschaft, das Amts- und das Landgericht zu der Polizeiwache, in der Oury Jalloh neun Jahre zuvor, am 07.01.05 bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Alle Behörden haben sich in ein Netz von Lügen, Vertuschungen

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Hans Schwert ist gestorben

Der antifaschistische Widerstandskämpfer Hans Schwert ist im Alter von 105 Jahren gestorben.Er ist ein großes Vorbild für Mut, Standhaftigkeit und Menschlichkeit. Noch am 2. Mai 2013 hat er bei einer Veranstaltung zum Jahrestag der Stürmung der Gewerkschaftshäuser 1933 gesprochen. Er fand klare Worte über die faschistische Gefahr und ihre Hintermänner im Staatsapparat. Er warnte uns, dass wir in einer gefährlichen Zeit leben, da aus dem Staat heraus die Faschisten aufgebaut werden. Seine Worte hatten schweres Gewicht, aufgrund seiner vielen Kampferfahrungen

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