Alles möglich für 6,70 € in der Stunde

Erfahrung mit Leiharbeit – Ein InterviewJede dritte freie Stelle ist eine Leiharbeitsstelle. Das „Jobwunder“ ist ein Lohndumping-Wunder. Die Jobcenter drücken mit Sanktionsandrohung in Leiharbeit. In fast jeder Branche und für fast jede Tätigkeit bieten Zeitarbeitsfirmen ihre „Dienstleistungen“ an. Diese sind vor allem: Kosten sparen für die Einsatzfirma durch Vermeidung von Festanstellungen. Aber auch die Spaltung der Belegschaften und das Absenken des Lohnniveaus sind auf dem Programm. In unserem Verein sind immer mehr Mitglieder von Leiharbeit betroffen. Mit Interviews unserer Mitglieder

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Alles möglich für 6,70 € in der Stunde

Erfahrung mit Leiharbeit – Ein InterviewJede dritte freie Stelle ist eine Leiharbeitsstelle. Das „Jobwunder“ ist ein Lohndumping-Wunder. Die Jobcenter drücken mit Sanktionsandrohung in Leiharbeit. In fast jeder Branche und für fast jede Tätigkeit bieten Zeitarbeitsfirmen ihre „Dienstleistungen“ an. Diese sind vor allem: Kosten sparen für die Einsatzfirma durch Vermeidung von Festanstellungen. Aber auch die Spaltung der Belegschaften und das Absenken des Lohnniveaus sind auf dem Programm. In unserem Verein sind immer mehr Mitglieder von Leiharbeit betroffen. Mit Interviews unserer Mitglieder

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Brechen wir das Schweigen über Polizeigewalt

Christy Schwundeck – wer ermittelt?Am 19.Mai 2012 versammelten sich ungefähr 30 Menschen vor dem ehemaligen Jobcenter Gallus, anlässlich des einjährigen Todestag Christy Schwundecks. Blumen, Kerzen und Schilder wurden von den Versammelten aufgestellt. Mehrere Redner drückten ihre Trauer aus und mahnten die Umstände von Christys Tod nicht zu vergessen, denn Christy wurde hier, im ehemaligen Jobcenter, von der Polizei getötet.

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Kein Lohndumping mit öffentlichen Mitteln

Der Kampf bei „CeBeeF“ für den Tarifvertrag des Öffentlichen Diensts „Viele von uns müssen noch zum Jobcenter, weil der Lohn nicht zum Leben reicht“, berichtet Sven D., der als Vollzeit-Fahrer beim Club Behinderter und Ihrer Freunde e.V. (CeBeeF) angestellt ist. Wie ihm geht es einem Großteil der Belegschaft des Vereins, der sowohl ambulante Dienste für behinderte, hilfe- und pflegebedürftige Menschen jeden Alters anbietet, als auch einen Fahrdienst betreibt. Nach zähen aber konstruktiven Verhandlungen und über zehn Jahren ohne Lohnerhöhung, Weihnachts-

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Kann der Verfassungsschutz über Gemeinnützigkeit entscheiden?

In der Kabinettssitzung vom 23.Mai 2012 wurde eine Änderung des Jahressteuergesetzes beschlossen. Demnach sollen Vereine, die vom Verfassungsschutz beobachtet bzw. erwähnt werden, automatisch ihre Gemeinnützigkeit verlieren. Wir fragen: Entscheidet jetzt der Verfassungsschutz über die Gemeinnützigkeit von Vereinen? Wenn dieses Gesetz tatsächlich in Kraft tritt, dann heißt das für viele Vereine, die sich gemeinnützig engagieren möglicherweise den finanziellen Ruin. Und das wird erfahrungsgemäß gerade für politische und soziale Vereine gelten.

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Mindestlohn? Eine Frage des Standpunkts!

„Das Arbeitsentgelt muß der Leistung entsprechen und zum Lebensbedarf für den Arbeitenden und seine Unterhaltsberechtigten ausreichen.“ So steht es im Artikel 33 der Hessischen Landesverfassung. Wer für einen anderen arbeitet, soll wenigstens von seinem Lohn leben können. Das hört sich sehr bescheiden an. Finden wir. Kommt aber scheinbar ganz auf den Standpunkt drauf an: Unternehmer, Regierung und so genannte Wirtschaftsexperten finden, dass nicht der Lohn das Überleben der Beschäftigten sichern soll, sondern der Staat. Aber woher nimmt der Staat das

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Wenn wir unseren Lohn selbst bezahlen

Forscher der Universität Duisburg-Essen haben errechnet, dass etwa acht Millionen Beschäftigte weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde verdienen. Von diesen acht Millionen verdient die Hälfte sogar weniger als 7 Euro die Stunde, anderthalb Millionen bekommen unter fünf Euro pro Stunde. Wer als Vollzeitbeschäftigter fünf Euro pro Stunde erhält kommt im Monatsschnitt auf rund 800 Euro brutto.

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Ein Schild sagt mehr als 1000 Worte

Über schändliche Fraktionen im Ortsbeirat 7 und absichtlich schlechte OhrenEs handelt sich bei der folgenden Geschichte nicht um einen Schildbürgerstreich, denn der Anlass für die Aufstellung eines Ortsschilds mit der Aufschrift „Rödelheim – Stadtteil gegen Rassismus“ist sehr ernst. Nach den Morden der Nazi-Terroristen der „NSU“ und ihre augenscheinliche Unterstützung durch staatliche Behörden, nahmen einige engagierte Bürger die Aufforderung des Ortsbeirats 7, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen, ernst.

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Kerzenschein dank Rechtsbruch

Immer mehr Haushalte kriegen den Strom abgeschaltet – was dagegen tun?Haben Sie schon mal ohne Strom gelebt? Eine unangenehme Vorstellung, die im vergangenen Jahr für über 200.000 Menschen in Deutschland Realität wurde. Ihnen wurde der Strom abgeschaltet, da sie die Rechnung nicht mehr bezahlen konnten, das meldet das ARD-Magazin „Report Mainz“. Bereits ein Jahr zuvor waren es mehr als 150.000 Betroffene, die bei Kerzenschein leben mussten. Der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, geht von einer Lücke pro 4-Personen-Haushalt von

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