Mitglieder berichten Mitgliedern

Beim zweiten Mitgliederfest von Zusammen e.V. im Dezember 2010 berichteten zwei Mitglieder von ihren Erfahrungen und machten sie so den anderen Mitgliedern bekannt. Die Themen Flucht und Wohnen standen im Mittelpunkt der Versammlung. Jangul Z. berichtete vom Schicksal seiner beiden Söhne, die auf der Flucht von Afghanistan in Griechenland gestrandet waren. Sie erlebten die katastrophale Situation für Flüchtlinge in Griechenland, wo zehntausende Menschen völlig sich selbst übverlassen sind.

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Kundgebung vor dem Wohnungsamt

Am gestrigen Donnerstag (16.12.) fand eine spontane Protestaktion vor dem Frankfurter Wohnungsamt statt. Die Betroffenen bekundeten ihren Unmut über die unsoziale Frankfurter Wohnungspolitik, die Verursacherin für den  mittlerweile eklatanten Notstand an Sozialwohnungen ist. Organisiert wurde die Kundgebung vom Verein Zusammen e.V., der sich mit den sozialen Belangen Lohnabhängiger auseinandersetzt. An der Protestaktion nahmen ca. 30 Betroffene und Aktivist_innen teil. Im Gespräch mit der Amtsleiterin des Wohnungsamtes Frau Meier-Sienel ergab sich, dass auch das Wohnungsamt den Notstand erkennt, ihn seit Jahren

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Stellungnahme zu Reaktionen auf die Plakatkampagne „Haben wir die Wahl?“

Nach Kritik an unserer Kampagne zur Kommunalwahl, sie rufe zum Wahlboykott auf, wollen wir dazu folgende Stellungnahme veröffentlichen (hier auch als pdf): Zusammen e.V. ist ein Verein, der Lohnabhängige im Stadtteil organisiert. Viele unserer 140 Mitglieder sind von Erwerbslosigkeit, Niedriglohn, Wohnungsnot und Aufenthaltsproblemen betroffen. Unsere Ziele sind die Aufklärung über die eigenen Rechte und gesellschaftlichen Verhältnisse sowie gemeinsames solidarisches Handeln. Wir denken, dass nur wenn Lohnabhängige ihre Interessen erkennen und sich zusammenschließen, sie sich gegen die Angriffe wehren können.

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Alltäglicher Rassismus

Das Thema Rassismus in den Köpfen und bei Behörden hat uns in den letzten Tagen wieder einmal konkret beschäftigt. Nicht weil wir schon seit über vier Wochen das Thema aufgrund der unerträglichen Medienhetze vor allem gegen muslimische Migranten diskutieren und überlegen, wie wir als Verein darauf reagieren. Ganz konkret konnten wir sehen, wie es ist wenn eine muslimische Familie in Rödelheim versucht in diesem Land ’normal‘ und in Frieden zu leben.Die Familie ist schon seit über neun Monaten Zielscheibe von

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Alltäglicher Rassismus

Das Thema Rassismus in den Köpfen und bei Behörden hat uns in den letzten Tagen wieder einmal konkret beschäftigt. Nicht weil wir schon seit über vier Wochen das Thema aufgrund der unerträglichen Medienhetze vor allem gegen muslimische Migranten diskutieren und überlegen, wie wir als Verein darauf reagieren. Ganz konkret konnten wir sehen, wie es ist wenn eine muslimische Familie in Rödelheim versucht in diesem Land ’normal‘ und in Frieden zu leben.Die Familie ist schon seit über neun Monaten Zielscheibe von

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„Da muss man doch die Polizei rufen“

„Eine Patientin verließ ihren Arbeitsplatz, das Haus der Familie, für die sie als Pflegerin arbeitete, zehn Jahre lang nur für zwei Gänge: Um die Kinder zum Kindergarten zu bringen und wieder abzuholen. Den Rest des Tages und der Nacht musste sie zur Verfügung stehen. Nach einem Selbstmordversuch behandelten wir sie regelmäßig. Sie erzählte nach und nach. Eine Operation, die eigentlich nötig gewesen wäre, schied aus. Sie wäre aus dem Krankenhaus abgeschoben worden.“ Der Vertreter des Vereins Demokratischer Ärzte erzählt die

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„Man lernt eine Fabrikarbeit, für die es keine Fabriken mehr gibt“

Willkommen bei AffentorDie Affentor-Schneiderei Frankfurt präsentiert sich modern, schick und mit sozialem Anspruch. Die erfolgreichen Taschen werden schließlich von langzeitarbeitslosen Frauen, meist Alleinerziehenden, „in liebevoller Handarbeit“ gefertigt, wie es auf der Website heißt. Das klingt für die Kunden aus dem gepflegten Nordend oder Sachsenhausen umso besser: Beim Shopping etwas Gutes tun. Die Schneiderei ist damit recht erfolgreich und bekommt Aufträge beispielsweise vom Städel, dessen Eintritt sich die liebevollen Handarbeiterinnen nicht leisten können, denn sie verdienen ganze 0,- € die Stunde.

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„Man lernt eine Fabrikarbeit, für die es keine Fabriken mehr gibt“

Willkommen bei AffentorDie Affentor-Schneiderei Frankfurt präsentiert sich modern, schick und mit sozialem Anspruch. Die erfolgreichen Taschen werden schließlich von langzeitarbeitslosen Frauen, meist Alleinerziehenden, „in liebevoller Handarbeit“ gefertigt, wie es auf der Website heißt. Das klingt für die Kunden aus dem gepflegten Nordend oder Sachsenhausen umso besser: Beim Shopping etwas Gutes tun. Die Schneiderei ist damit recht erfolgreich und bekommt Aufträge beispielsweise vom Städel, dessen Eintritt sich die liebevollen Handarbeiterinnen nicht leisten können, denn sie verdienen ganze 0,- € die Stunde.

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„Wir waren Rödelheimer“ – Frau Fröhlich in Rödelheim

Vom 26. bis 28. August war Frau Edith Fröhlich (geb. Stern) mit ihrem Sohn Bill zu Besuch in Deutschland. Frau Fröhlich wuchs mit ihren Eltern, ihrer Tante, ihrem Onkel und ihrer Cousine im Haus Assenheimer Str./Alt-Rödelheim auf. Sie und ihre Eltern konnten 1939 vor dem Nazi-Terror fliehen, ihre Tante, ihr Onkel und ihre Cousine, Selma, Isidor und Renate Strauß wurden im Konzentrationslager ermordet.Nach über 70 Jahren besuchte Frau Fröhlich den Geburtsort ihres Mannes, Walter Fröhlich, Eisenberg in der Pfalz. Während

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Sichtbares Zeichen gegen Rassismus setzen

AUFKLEBER MIT DEM MOTIV DES STADTSCHILDES GIBT ES BEI UNS IM VEREIN: Alt-Rödelheim 12 ——- 8. Sitzung des OBR 7 am 17.01.2012, TO I, TOP 4 Beschluss: a) Die Vorlage OF 98/7 wird in folgender geänderter Fassung beschlossen: Resolution des Ortsbeirates 7 anlässlich der rassistischen Mordserie Ein sichtbares Zeichen setzen: Ortsbezirk 7 gegen Rassismus „Unsere Stadtteile stehen als Teil einer interkulturellen Gesellschaft für Weltoffenheit, Toleranz und Freiheit.“ (OBR- Resolution vom 25. September 2007). Mit Entsetzen und Zorn stellen wir fest,

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