Protestfax oder -email für Familie Noor

Eine Wohnung für 4000,- € im Monat – das hört sich luxuriös an. Das trifft aber nur für den Preis zu. Soviel bezahlt die Stadt im Monat für eine Notunterkunft für Familie Noor. Zwei Jahre Wohnungssuche der Familie, alle Anstrengungen und Bemühungen blieben erfolglos. Nun ist sie in einer Notunterkunft, wieder ein Provisorium, wieder Warten, Bangen, Hoffen. Said Noor ist wütend: „Für die Hälfte der Kosten dieser abgelegenen Unterkunft hätten wir eine schöne Wohnung gefunden. Das verstehe ich alles nicht.

Weiterlesen

Wohnungsnot? Selber schuld!

Nach gut sechs Wochen hat sich das Amt für Wohnungswesen Frankfurt zu einer Antwort auf den Offenen Brief Said Noors durchgerungen. Vom Dezernenten, der Oberbürgermeisterin oder den Fraktionen gibt es bisher keine Antworten. Der Brief der Amtsleiterin, Frau Meier-Sienel, ist an Zynismus nicht zu übertreffen und steht im krassen Widerspruch zu ihren wohlwollenden Aussagen bei unserer Kundgebung vor dem Wohnungsamt im Dezember letzten Jahres.Hier der Brief im Original.

Weiterlesen

Wohnungsnot? Selber schuld!

Nach gut sechs Wochen hat sich das Amt für Wohnungswesen Frankfurt zu einer Antwort auf den Offenen Brief Said Noors durchgerungen. Vom Dezernenten, der Oberbürgermeisterin oder den Fraktionen gibt es bisher keine Antworten. Der Brief der Amtsleiterin, Frau Meier-Sienel, ist an Zynismus nicht zu übertreffen und steht im krassen Widerspruch zu ihren wohlwollenden Aussagen bei unserer Kundgebung vor dem Wohnungsamt im Dezember letzten Jahres.Hier der Brief im Original.

Weiterlesen

Kürzung als Geschenk verkauft – die Neuen Regelsätze

Die Regierung hat den Gesetzentwurf zu ALG II verabschiedet. Fünf Euro mehr im Monat und eine Bildungskarte für Kinder – mit diesen „Wohltaten“ wollte die Bundesregierung den Eindruck der Großzügigkeit gegenüber Erwerbslosen erwecken. Real wurden die Hartz IV-Regelsätze allerdings gekürzt, insbesondere bei den Schulkindern. Eine geschickte Medienstrategie sollte das Weiterdrehen der Spirale in Armut und Niedriglohn für viele Beschäftigte vertuschen. Wie wurden die realen Kürzungen vorgenommen?

Weiterlesen

Mitglieder berichten Mitgliedern

Beim zweiten Mitgliederfest von Zusammen e.V. im Dezember 2010 berichteten zwei Mitglieder von ihren Erfahrungen und machten sie so den anderen Mitgliedern bekannt. Die Themen Flucht und Wohnen standen im Mittelpunkt der Versammlung. Jangul Z. berichtete vom Schicksal seiner beiden Söhne, die auf der Flucht von Afghanistan in Griechenland gestrandet waren. Sie erlebten die katastrophale Situation für Flüchtlinge in Griechenland, wo zehntausende Menschen völlig sich selbst übverlassen sind.

Weiterlesen

Kundgebung vor dem Wohnungsamt

Am gestrigen Donnerstag (16.12.) fand eine spontane Protestaktion vor dem Frankfurter Wohnungsamt statt. Die Betroffenen bekundeten ihren Unmut über die unsoziale Frankfurter Wohnungspolitik, die Verursacherin für den  mittlerweile eklatanten Notstand an Sozialwohnungen ist. Organisiert wurde die Kundgebung vom Verein Zusammen e.V., der sich mit den sozialen Belangen Lohnabhängiger auseinandersetzt. An der Protestaktion nahmen ca. 30 Betroffene und Aktivist_innen teil. Im Gespräch mit der Amtsleiterin des Wohnungsamtes Frau Meier-Sienel ergab sich, dass auch das Wohnungsamt den Notstand erkennt, ihn seit Jahren

Weiterlesen

Stellungnahme zu Reaktionen auf die Plakatkampagne „Haben wir die Wahl?“

Nach Kritik an unserer Kampagne zur Kommunalwahl, sie rufe zum Wahlboykott auf, wollen wir dazu folgende Stellungnahme veröffentlichen (hier auch als pdf): Zusammen e.V. ist ein Verein, der Lohnabhängige im Stadtteil organisiert. Viele unserer 140 Mitglieder sind von Erwerbslosigkeit, Niedriglohn, Wohnungsnot und Aufenthaltsproblemen betroffen. Unsere Ziele sind die Aufklärung über die eigenen Rechte und gesellschaftlichen Verhältnisse sowie gemeinsames solidarisches Handeln. Wir denken, dass nur wenn Lohnabhängige ihre Interessen erkennen und sich zusammenschließen, sie sich gegen die Angriffe wehren können.

Weiterlesen

Alltäglicher Rassismus

Das Thema Rassismus in den Köpfen und bei Behörden hat uns in den letzten Tagen wieder einmal konkret beschäftigt. Nicht weil wir schon seit über vier Wochen das Thema aufgrund der unerträglichen Medienhetze vor allem gegen muslimische Migranten diskutieren und überlegen, wie wir als Verein darauf reagieren. Ganz konkret konnten wir sehen, wie es ist wenn eine muslimische Familie in Rödelheim versucht in diesem Land ’normal‘ und in Frieden zu leben.Die Familie ist schon seit über neun Monaten Zielscheibe von

Weiterlesen

Alltäglicher Rassismus

Das Thema Rassismus in den Köpfen und bei Behörden hat uns in den letzten Tagen wieder einmal konkret beschäftigt. Nicht weil wir schon seit über vier Wochen das Thema aufgrund der unerträglichen Medienhetze vor allem gegen muslimische Migranten diskutieren und überlegen, wie wir als Verein darauf reagieren. Ganz konkret konnten wir sehen, wie es ist wenn eine muslimische Familie in Rödelheim versucht in diesem Land ’normal‘ und in Frieden zu leben.Die Familie ist schon seit über neun Monaten Zielscheibe von

Weiterlesen

„Da muss man doch die Polizei rufen“

„Eine Patientin verließ ihren Arbeitsplatz, das Haus der Familie, für die sie als Pflegerin arbeitete, zehn Jahre lang nur für zwei Gänge: Um die Kinder zum Kindergarten zu bringen und wieder abzuholen. Den Rest des Tages und der Nacht musste sie zur Verfügung stehen. Nach einem Selbstmordversuch behandelten wir sie regelmäßig. Sie erzählte nach und nach. Eine Operation, die eigentlich nötig gewesen wäre, schied aus. Sie wäre aus dem Krankenhaus abgeschoben worden.“ Der Vertreter des Vereins Demokratischer Ärzte erzählt die

Weiterlesen
1 19 20 21 22