Der Verein „Zusammen“ – Für eine gute und starke Nachbarschaft!
Gute Nachbarschaft heisst:

▪ Keiner bleibt allein!
▪ Respektvolles und Freundliches Miteinander
▪ Hilfsbereitschaft
▪ Feste feiern, sich austauschen und sich kümmern
▪ Voneinander lernen

Starke Nachbarschaft heisst:
▪ Wir helfen uns gegenseitig
▪ Wir stehen zusammen, wenn es um unsere Interessen und Rechte geht
▪ Wir organisieren uns Dinge, die wir alle brauchen und gemeinsam nutzen: wie z.B. für gemeinsame Feste, für einfache Reparaturen, für Kinder und Jugendliche und ähnliches.

Unser Verein Zusammen e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, in den Wohnvierteln die Nachbarn zusammenzubringen. Das Ziel ist, dass in den Wohnvierteln Nachbarschaftsräte entstehen – von den Nachbarn für die Nachbarn. Die Nachbarschaftsräte sollen demokratisch, transparent und unabhängig von Ämter, Behörden und Profitinteressen sein.

Die Mehrheit der Menschen in einem Land, in einer Stadt und deshalb auch in der Nachbarschaft hat sehr ähnliche Bedürfnisse wie höhere Löhne, gute Wohnung, Gesundheit und Frieden. Wir wollen mit einer Stimme sprechen und uns weder spalten, noch gegeneinander ausspielen lassen.

Wie funktioniert das?
▪ Wir packen alle mit an – je nach Fähigkeiten, Kenntnissen und Möglichkeiten.
▪ Jeder bringt sich ein – mit Ideen, Vorstellungen und Lösungsansätzen
▪ Jeder zahlt einen, wenn auch nur kleinen Beitrag, um den Verein zu finanzieren
 
Was hat der Verein?
▪ Langjährige Erfahrung in der gegenseitigen Hilfe
▪ Wissen in Bereichen wie Sozialrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht … und vieles mehr.
▪ Engagierte Mitglieder
▪ Finanzielle und materielle Möglichkeiten für Vereinsaktivitäten aus unseren Mitgliedsbeiträgen
 
Grundregeln des Vereins:
▪ Mitgliedschaft im Verein
▪ Aktivität:Mitdenken, Mitmachen, Mitentscheiden!
▪ Respekt und solidarisches Miteinander – „Keine Toleranz für Intoleranz“
▪ Unabhängigkeit von Staat, Institutionen, Organisationen und Parteien
 
Du willst mehr erfahren?
Ruf uns an: 01578-2753456
Oder schreib uns:
info@zusammen-ev.de
www.zusammen-ev.de

Stellungnahme zu Reaktionen auf die Plakatkampagne „Haben wir die Wahl?“

Nach Kritik an unserer Kampagne zur Kommunalwahl, sie rufe zum Wahlboykott auf, wollen wir dazu folgende Stellungnahme veröffentlichen (hier auch als pdf): Zusammen e.V. ist ein Verein, der Lohnabhängige im Stadtteil organisiert. Viele unserer 140 Mitglieder sind von Erwerbslosigkeit, Niedriglohn, Wohnungsnot und Aufenthaltsproblemen betroffen. Unsere Ziele sind die Aufklärung über die eigenen Rechte und gesellschaftlichen Verhältnisse sowie gemeinsames solidarisches Handeln. Wir denken, dass nur wenn Lohnabhängige ihre Interessen erkennen und sich zusammenschließen, sie sich gegen die Angriffe wehren können.

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Alltäglicher Rassismus

Das Thema Rassismus in den Köpfen und bei Behörden hat uns in den letzten Tagen wieder einmal konkret beschäftigt. Nicht weil wir schon seit über vier Wochen das Thema aufgrund der unerträglichen Medienhetze vor allem gegen muslimische Migranten diskutieren und überlegen, wie wir als Verein darauf reagieren. Ganz konkret konnten wir sehen, wie es ist wenn eine muslimische Familie in Rödelheim versucht in diesem Land ’normal‘ und in Frieden zu leben.Die Familie ist schon seit über neun Monaten Zielscheibe von

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„Man lernt eine Fabrikarbeit, für die es keine Fabriken mehr gibt“

Willkommen bei AffentorDie Affentor-Schneiderei Frankfurt präsentiert sich modern, schick und mit sozialem Anspruch. Die erfolgreichen Taschen werden schließlich von langzeitarbeitslosen Frauen, meist Alleinerziehenden, „in liebevoller Handarbeit“ gefertigt, wie es auf der Website heißt. Das klingt für die Kunden aus dem gepflegten Nordend oder Sachsenhausen umso besser: Beim Shopping etwas Gutes tun. Die Schneiderei ist damit recht erfolgreich und bekommt Aufträge beispielsweise vom Städel, dessen Eintritt sich die liebevollen Handarbeiterinnen nicht leisten können, denn sie verdienen ganze 0,- € die Stunde.

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„Wir waren Rödelheimer“ – Frau Fröhlich in Rödelheim

Vom 26. bis 28. August war Frau Edith Fröhlich (geb. Stern) mit ihrem Sohn Bill zu Besuch in Deutschland. Frau Fröhlich wuchs mit ihren Eltern, ihrer Tante, ihrem Onkel und ihrer Cousine im Haus Assenheimer Str./Alt-Rödelheim auf. Sie und ihre Eltern konnten 1939 vor dem Nazi-Terror fliehen, ihre Tante, ihr Onkel und ihre Cousine, Selma, Isidor und Renate Strauß wurden im Konzentrationslager ermordet.Nach über 70 Jahren besuchte Frau Fröhlich den Geburtsort ihres Mannes, Walter Fröhlich, Eisenberg in der Pfalz. Während

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