Die Mieten steigen immer weiter – nicht nur in Frankfurt. Gleichzeitig sinken die Löhne. Sozialwohnungen zu einer ermäßigten Miete von 5,- € gibt es kaum noch und es werden viel zu wenig neue gebaut. Das Ergebnis ist Wohnungsnot.
Was kann ich gegen Mieterhöhung, Schimmel oder ander Mängel machen – welche Rechte habe ich als Mieter?
Die Gewinne für die Vermieter steigen immer weiter, immer luxuriösere Wohnungen und Bürogebäude werden errichtet, während zugleich immer mehr Menschen in schlechten und überteuerten Wohnungen leben müssen. Das wirft die Frage auf: Wer verfügt über Grund und Boden, wer über die Gebäude? Woher kommt der Profit und was können wir gegen die Situation unternehmen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Arbeitsgruppe.
Es gibt eine Schulung zum Thema Wohnungsnot und wir führen Aktionen zum Thema durch.

Protestfax oder -email für Familie Noor

Eine Wohnung für 4000,- € im Monat – das hört sich luxuriös an. Das trifft aber nur für den Preis zu. Soviel bezahlt die Stadt im Monat für eine Notunterkunft für Familie Noor. Zwei Jahre Wohnungssuche der Familie, alle Anstrengungen und Bemühungen blieben erfolglos. Nun ist sie in einer Notunterkunft, wieder ein Provisorium, wieder Warten, Bangen, Hoffen. Said Noor ist wütend: „Für die Hälfte der Kosten dieser abgelegenen Unterkunft hätten wir eine schöne Wohnung gefunden. Das verstehe ich alles nicht.

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Wohnungsnot? Selber schuld!

Nach gut sechs Wochen hat sich das Amt für Wohnungswesen Frankfurt zu einer Antwort auf den Offenen Brief Said Noors durchgerungen. Vom Dezernenten, der Oberbürgermeisterin oder den Fraktionen gibt es bisher keine Antworten. Der Brief der Amtsleiterin, Frau Meier-Sienel, ist an Zynismus nicht zu übertreffen und steht im krassen Widerspruch zu ihren wohlwollenden Aussagen bei unserer Kundgebung vor dem Wohnungsamt im Dezember letzten Jahres.Hier der Brief im Original.

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Kundgebung vor dem Wohnungsamt

Am gestrigen Donnerstag (16.12.) fand eine spontane Protestaktion vor dem Frankfurter Wohnungsamt statt. Die Betroffenen bekundeten ihren Unmut über die unsoziale Frankfurter Wohnungspolitik, die Verursacherin für den  mittlerweile eklatanten Notstand an Sozialwohnungen ist. Organisiert wurde die Kundgebung vom Verein Zusammen e.V., der sich mit den sozialen Belangen Lohnabhängiger auseinandersetzt. An der Protestaktion nahmen ca. 30 Betroffene und Aktivist_innen teil. Im Gespräch mit der Amtsleiterin des Wohnungsamtes Frau Meier-Sienel ergab sich, dass auch das Wohnungsamt den Notstand erkennt, ihn seit Jahren

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