Ein Wunder! Es ist soweit!

Nach einer unglaublich langen Wartezeit habe ich nun einen Arbeitsvertrag bei der humanen Firma „WISAG“ unterschrieben. Es handelt sich hier um eine Teilzeitbeschäftigung (drei Stunden täglich von Montag bis Freitag) insgesamt 60 Stunden im Monat für einen Stundenlohn von 9.00 Euro Brutto.

Nicht mal ein Appel und ein Ei

Wie die Wohnheim GmbH die Bewohner des Füldchens mit Schrottangeboten abspeisen will
Die Wohnheim GmbH will die Häuser der Siedlung „Im Füldchen“ sanieren. Aus maroden ehemaligen Sozialbauwohnungen sollen teure Mietwohnungen in sehr guter Lage werden. Geld genug für die Sanierung hat die Wohnheim, die Teil der ABG-Holding ist. Unter anderem auch deshalb weil in die Wohnungen im Füldchen in den letzten Jahrzehnten kein Cent gesteckt wurde. Sie sind dementsprechend in einem unbewohnbaren Zustand.

Niedriglohn in Frankfurt

Auch in Frankfurt sind Frauen stark von Niedriglohn und Armut betroffen. Die statistischen Berichte der Stadt Frankfurt melden, dass von den rund 55.000 Minijobbern in Frankfurt 60 % Frauen sind. Von diesen 32.000 Frauen ist der Minijob für 62 % das einzige Einkommen. In der Bundesrepublik sind fast 50 % aller Niedriglohnjobs von Frauen ausgefüllt.

„Ich hätte nicht gedacht, dass Sie arbeiten”

Mit meinen beiden Söhnen lebe ich in einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft. Ich selbst habe einen Mini-Job, der mir monatlich 400 € einbringt und wir somit auf ergänzende Leistungen angewiesen sind. Als einer meiner Söhne ebenfalls einen Mini-Job fand und der andere sich beim Job Center als Ausbildungssuchend gemeldet hatte, brach das reine Chaos über uns herein.

Ein Schild sagt mehr als 1000 Worte

RgR-HundÜber schändliche Fraktionen im Ortsbeirat 7 und absichtlich schlechte Ohren
Es handelt sich bei der folgenden Geschichte nicht um einen Schildbürgerstreich, denn der Anlass für die Aufstellung eines Ortsschilds mit der Aufschrift „Rödelheim – Stadtteil gegen Rassismus“ist sehr ernst. Nach den Morden der Nazi-Terroristen der „NSU“ und ihre augenscheinliche Unterstützung durch staatliche Behörden, nahmen einige engagierte Bürger die Aufforderung des Ortsbeirats 7, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen, ernst.

Internationaler Frauentag 2013

Am 8. März war internationaler Frauentag. Zusammen e.V. hat sich an den Demonstrationen und Veranstaltungen beteiligt. Im Vorfeld des Frauentags haben wir zwei Mitglieder interviewt, die aus ihrem Alltag berichten. Darin drücken sich die besonderen Schwierigkeiten für Frauen in diesem Land aus, sei es bei der Kinderversorgung, den Löhnen oder auf dem Jobcenter. Die Gründerin des internationalen Frauentags, Clara Zetkin, analysierte die besondere Unterdrückung der Frau - deshalb hier ein Ausschnitt. Übrigens: Wir sind natürlich zusammen auf die Straße gegangen - Frauen und Männer - es ist unser gemeinsamer Kampf. 

Über Hoffnung, Ängste und den Kampf mit Behörden

Ein Mitglied von Zusammen e.V. berichtet.
N. ist alleinerziehende Mutter . Ihr Sohn S.  ist aufgrund eines angeborenen Hörschadens zu 100% behindert. Wegen besseren Behandlungsmöglichkeiten ist sie von Offenbach nach Frankfurt am Main gezogen. Der integrative Kindergarten,