Rede auf der Kundgebung gegen den israelischen Angriff auf Gaza

 

Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef starben bisher 121 Kinder im Krieg gegen Gaza. Mehr als 900 Kinder seien verletzt worden. Insgesamt wurden mehr als 700 Palästinenser getötet, die meisten von ihnen Zivilisten und über 4000 Verletzte insgesamt. Auf israelischer Seite starben bislang 29 Soldaten und zwei Zivilisten. Für alle diese Opfer des Krieges wollen wir eine Schweigeminute einlegen.
Was macht dieser Krieg mit uns?

Er macht uns traurig, wütend, ohnmächtig .... manchmal sprachlos. Das war mit dem Angriffskrieg gegen Afghanistan so, der bis heute andauert, das war und ist mit dem Irakkrieg so, der bis heute andauert, Libyen, Syrien, jetzt Ukraine ... aber vergessen wir nicht all die anderen so genannten Krisenherde wie Sudan, Kongo, Ruanda und nicht zuletzt Jugoslawien. Wollen wir wirklich wissen wie viele Kinder und Zivilisten in diesen Kriegen ermordet wurden? 

Ab August 2014: Neue Öffnungszeiten und regelmäßige Termine

Dienstags ab 18:00: Zusammen e.V.-Arbeitstreffen
Besprechung und Vorbereitung von Aktionen, inhaltliche Diskussionsrunden,...
Jeden ersten Dienstag im Monat: Plenum
Jeden letzten Dienstag im Monat: Zeitungs-Mitmach-Treffen

Mittwoch, 14:00 bis 18:00: Beratung (nur für Mitglieder)
Jeden zweiten Mittwoch im Monat Beratertreffen im Anschluss

Donnerstag, 13:00 bis 18:00: Reguläre Öffnungszeit
Mit Bibliothek, Aufnahmegesprächen, etc.

Siedlungsaktionen
Finden flexibel an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten statt
Die Termine werden auf dem Plenum besprochen
Direkt im Anschluss: Kurze Auswertung

Weitere Aktionen
Vor Jobcenter, Betrieben, Behörden, etc.
Ebenfalls zu flexiblen Zeitpunkten
Besprechung am Dienstagabend

 

„Das ist keine Bildung im Sinne des Gesetzes!“

Bericht von der Verhandlung zur Gemeinnützigkeit von Zusammen e.V.

 „Sie brauchen sich keine Hoffnung zu machen, ich werde im Sinne des Finanzamts entscheiden.“ Mit diesen Worten begann der Richter des Finanzgerichts die Verhandlung zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins Zusammen e.V. Das Finanzamt Frankfurt hatte vor drei Jahren diese Entscheidung getroffen. Dagegen wurde Klage eingereicht, am vergangenen Donnerstag fand die Verhandlung statt. Aitak Barani, Vorstand von Zusammen e.V., war von dieser schnellen Entscheidung des Richters verdutzt, ...

 

Empörung in Höchst: Nazi im Jobcenter

Demo HöchstAm 12.5. fanden wir gegen 15 Uhr vor dem Jobcenter Höchst ein. Es waren ca. 20 Leute gekommen, um gegen den Neonazi Jagsch und dessen Beschäftigung im Jobcenter zu protestieren. Das Jobcenter Höchst hatte jedoch geschlossen, obwohl der Betrieb normalerweise auf Hochtouren laufen müsste. Die Frontscheibe des Jobcenters war vollgeschmiert mit Rasierschaum. Zwei Angestellte putzten gerade die Scheibe. Die Polizei teilte uns mit, dass die Leitung des Jobcenters Höchst den Mitarbeitern den Nachmittag freigegeben hätte, weil wir eine Kundgebung angemeldet hatten. Das war für uns sehr erstaunlich. Jetzt sollen wir diejenigen sein, vor denen man Angst haben soll? Dabei haben die so genannten Kunden des Jobcenters Höchst allen Grund sich vor diesem Jobcenter zu fürchten, das ihnen einen Neonazi vorsetzt.

 

„Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme“ oder Vorbereitung auf Niedriglohnjob?

http://www.familie-gutteck.de/wp-content/uploads/2008/07/fegen1.jpgEin Gespräch mit der Schülerin Nathaly bei Zusammen e.V.

Was waren deine Zukunftspläne?
„Als ich letztes Mal im Jobcenter war, gab mir die Beraterin Vorschläge, was ich in Zukunft machen könnte. Ich sagte ich wolle einen Abschluss nachholen, denn das ist notwendig für eine Ausbildung zur Arzthelferin.

Wie hat die Beraterin im Jobcenter reagiert?
Sie entmutigte mich und übte Druck aus, um mich statt an einer Schule, an einer so genannten berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teilnehmen zu lassen.

Was kann man sich unter einer Berufsvorbreitenden Bildungsmaßnahme vorstellen?
Dort verbrachte ich den ganzen Tag damit, mir Vorträge über den Altenpflegeberuf anzuhören und Techniken zu lernen, die kaum mit dem Arzthelferberuf zusammenhängen.

Mut machen, für die eigenen Rechte zu kämpfen

Frauenflüchtlingskonferenz in Frankfurt - 20.06. Bis 22.06.14

Eine Frau eilt mit ihrem kranken Kind zum Krankenhaus. Das Kind hustet stark und trinkt nicht mehr. An der Rezeption des Krankenhauses wird die Frau aber abgewiesen. Sie müsse erst einen Krankenschein für Flüchtlinge vorlegen. Die Mutter eilt mit dem Bus zu einem Arzt, der angesichts des Zustands des Kindes sofort einen Rettungswagen alarmiert. Doch es ist zu spät, das Kind stirbt auf der Fahrt.

 

Ausstellung Neofaschismus in Deutschland

Vom 03. Juni bis 27. Juni Stadtteilbücherei Rödelheim
In der Bundesrepublik werden Menschen beschimpft, bedroht, 
zu Tode getreten oder bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie als Fremde oder Andersdenkende gehasst werden. Dabei zeigt sich die Mordserie des NSU nur als Spitze des rassistischen, neofaschistischen Eisberges. Weit über 100 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert. Die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ informiert über Ideologie und Praxis des Neofaschismus in Deutschland und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns. Die Ausstellung wurde ausgezeichnet mit dem Hans-Frankenthal-Preis der Stiftung Auschwitz-Komitee. Die jetzt in Rödelheim erstmals gezeigte neue Fassung ist eine völlig überarbeitete Version der bereits seit Jahren erfolgreichen Ausstellung. Sie will sensibilisieren gegenüber den Gefahren, die von der rechten Szene ausgehen.

 

Nazi arbeitet im Jobcenter Frankfurt-Höchst

Nazi: Stefan JagschWeg mit dem Nazi-Funktionär Stefan Jagsch (Foto)
Kundgebung am Jobcenter Frankfurt-Höchst

Montag, 12.05., 15:00

Die Frankfurter Rundschau meldete am Dienstag, dass im Jobcenter Frankfurt-Höchst der NPD-Funktionär Stefan Jagsch arbeitet. Er ist stellvertretender Landesvorsitzender der NPD Hessen. Er hat zahlreiche Nazi-Demos angeführt und gegen Migranten gehetzt. Er ist eng verbunden mit der militanten und gewaltbereiten Neonaziszene in Hessen.
Wir lassen nicht zu, dass er über Daten von Erwerbslosen verfügt, dass Menschen einem organisierten Nazi gegenüber sitzen und sehr persönliche Angaben machen müssen!
Wir lassen nicht zu, dass jemand mit einer menschenverachtenden Ideologie, derzufolge Arbeitslose faule Schmarotzer sind, Deutschland den Deutschen gehören soll und das Recht des Stärkeren gelten soll im öffentlichen Dienst arbeitet!

Wir werden sie vor unser Gericht stellen

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Mehr als 700 Menschen haben am 07.01.14 in Dessau für Aufklärung und Gerechtigkeit für Oury Jalloh demonstriert. Mit kämpferischen Redebeiträgen zogen die Demonstranten - darunter auch Mitglieder der „Gruppe Lampedusa“ aus Hamburg - vom Hauptbahnhof über den Sitz der Staatsanwaltschaft, das Amts- und das Landgericht zu der Polizeiwache, in der Oury Jalloh neun Jahre zuvor, am 07.01.05 bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Alle Behörden haben sich in ein Netz von Lügen, Vertuschungen und Einschüchterungen verstrickt. Von Anfang an wurde vermieden, was offensichtlich war: Wegen Mordes zu ermitteln. Ein grausames Verbrechen wurde verharmlost, das Opfer und seine Angehörigen verleumdet und die für Aufklärung kämpfenden Freunde verfolgt und traktiert, wie Aktivisten der Initiative Oury Jalloh vor der Staatsanwaltschaft betonten. Die Rufe „Shame on you“ schallten über den Platz vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft.