Demo gegen Krieg und Militär

Demo zum Antikriegstag, Samstag 30.08.14, 12:00, Hauptbahnhhof - Kommt alle!
Krieg und Militär lösen keine Probleme
Kriege kommen nicht über uns. Kriege werden vorbereitet und gemacht. Das war so vor 100 Jahren beim Ersten Weltkrieg. Und vor 75 Jahren beim Zweiten Weltkrieg. Beide Kriege waren
vom Griff Deutschlands nach der Weltmacht getrieben. Die Lehre „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ ist wieder aktuell: Denn es gibt wieder Kriege und Faschismus.
Für die heute Verantwortlichen werden Militär und Krieg wieder zunehmend zum Mittel der Politik. Die Bundeswehr wird seit Jahren für internationale Kriegsführungsfähigkeit und für weltweite
militärische Intervention umgerüstet.

 

Die aktuelle weltweite Kriegslandschaft von Mali über Sudan und Zentralafrika, dem Horn von Afrika, Libyen, Naher Osten, Gaza, Syrien, dem Irak, der Ukraine
und Afghanistan zeigt die Sinnlosigkeit militärischer Intervention. Nirgendwo haben Kriegseinsätze zu mehr Frieden, Demokratie oder Stabilität geführt, sondern nur soziale Verwüstungen
angerichtet. Eine gesicherte Zukunft erfordert eine nachhaltige Politik für Frieden, gegen Terror und Perspektivlosigkeit. Friedenspolitik beginnt mit der Einsicht, dass Frieden ohne soziale
Gerechtigkeit nicht zu haben ist. Demokratische Teilhabe, Bildung, gute Arbeit und soziale Sicherheit haben großen Einfluss darauf, politische und gesellschaftliche Konflikte erst gar nicht
entstehen zu lassen. Menschen, die vor Krieg, Bürgerkrieg oder Verfolgung fliehen, müssen in Deutschland Aufnahme und Unterstützung finden.
Wir stehen für klare politische Alternativen, die wir von den Verantwortlichen einfordern: Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr und Abzug aus allen Kriegsgebieten, strikte Bindung deutscher
Außenpolitik an das Völkerrecht, Absage an weitere Aufrüstungsmaßnahmen der Bundeswehr, der NATO und der EU. Deshalb sagen wir: Nein zur NATO. Weg mit den Kampfdrohnen und den
Atomwaffen aus Büchel sowie ein Verbot von Rüstungsexporten. Statt Rüstung Rüstungskonversion – Arbeit schaffen, ohne Waffen. Keine Bundeswehr an Schulen, Hochschulen und
Job-Centren. Militärschläge als Vergeltung sind das falsche Mittel. Sie treffen – wie die aktuellen Kriege zeigen – unweigerlich viele Unschuldige und werden noch mehr Tod, Leid, Zerstörung aber auch Hass und neue Gewalt zur Folge haben.
Der Antikriegstag verpflichtet auch zum Widerstand gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Die nicht aufgeklärten Terrorakte der NSU mahnen zur
Wachsamkeit.
Für Frieden, Abrüstung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit
Wir demonstrieren am Samstag, 30.August 2014,
um 12.00 Uhr Hauptbahnhof (Kaisersack)
Zwischenkundgebung 13.00 Uhr Hauptwache (Katharinenkirche)
Abschlusskundgebung um 14.30 Uhr auf dem Römerberg
Weitere Aktionen sind für den 4. Oktober 2014 (weltweiter Aktionstag gegen Drohnen) und
gegen die Militärmesse AIRTEC in Frankfurt vom 28.- 30. Oktober 2014 geplant.
Sonderkonto Frieden und Zukunft, Frankfurter Sparkasse (BLZ 50050201) Konto 200081390
V.i.S.d.P: Willi van Ooyen, Friedens‐und Zukunftswerkstatt e. V., W.‐Leuschner‐Straße 69‐77,
60329 Frankfurt am Main, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951, Email: Frieden‐und‐Zukunft@t‐online.de